понедельник, 28 сентября 2009 г.

Kolja Faberge DRESDEN.

АРХИВ Татьяны ФАБЕРЖЕ.
Письмо друга Николая Фаберже по Дрездену (1900-е годы) Евгению Фаберже в Париж в 1958 году с воспоминаниями о Дрездене.

Stadtarchitekt Kurd Driver 5064 Roesrath bei Koeln.

Sehr geeherter Herr Faberge!

Ich habe mich ungemein gefreut, dass main Brief, so aufs geratewohl nach Paris geschickt, nun auf Umwegen doch seinen Zweck erfuellte und nun leider nicht mehr unsern lieben Kolja, sondern seinen Neffen erreichte und so danke ich Ihnen vielmals fuer Ihre freundliche Antwort. Dass Kolja 1939 verhatmismassig jung starb, bedaure ich aufrichtig. So bleibt nur ein liebes Gedenken und das warden Sie schon aus meinem Bild erstehenlasse, so saehe ich einen jungen Mann, mittelgross, etwas zart und feingliedrig, immer sehr gut angesogen, ohne irgendwie aufdringlich zu sein, in der Wesensart still und stets freundlich und fuer uns etwas juengere mit einem geheimnisvollen Ruch umwehr, denn ersollte wohl Heimlich ueber die russische Grenze gebracht worden sein, vielleicht war er in den damalgen russischen Zustanden irgend wie mit den Studenten iolegaler Taetigkeit verdachtigt worden, aber sicheres hoerten wir nicht. Er brachte ein russiches Rad mit, Marke Rekord, das er aber eigentlch nie benutzte in Dresden. Als er eigentlich nach England ging, verbliebes bei uns und er wollte es mir schenken, das wollte mein Stiefvateraber nicht, denn ich hatte eins, und soliess er es zurueck und ich wurde beauftragt, fuer seine Instandhaltung zu sorgen; nun es blieb bei uns nach einem halben Jahr fuhr ich noch mehrere Jahre drauf. Am besten ist er mir in Erinnerung im Sommer wohl 1902, wo er mit meinem Eltern in Schlesien in den Sommerferien im Riesengebirgewaren und wir gemeinsam wanderten, er immer mit der Kodakkamera bewaffnet und wo wir denerrsten Gebrauch des Rollfilms, den man im Freund einsetzen konnte, bestaunten. Es w..s r ein schooner warmer Sommer in einer noch unbeschwerten Zeit und so hat er ihn auch sicher gleich mir genossen. In Dresden arbeitete er, soweit wir das damals “Arbeit” nennen konnten, beiden Dresdner Hofjuwellier Mau und ich erinnere mich, das ser sich dort einmal einem goldenen Ring mit einem bluen Stein, wohl Saphir, arbeitete und wir uns alle ueber den dicken Goldreif uns ereiferten. Im einem harmonierten wir noch sehr, er seichnete sehr gut und machte immer sehr schoene Bleistiftzeichnungen und, da ich auch malerisch sehr tatigwar und das im ganzen Leben, weiter geflegt habe neben meinem Architektenberuf, so blickteich dann wohl doch manchmal mit Neid, wenn er etwas, so zart wie sein ganzes Wesen etwas wae< zustande gebracht hatte. So sind das alles Erinnerungen aus einer vor 60 Jahren zuruckliegenden Zeit. Das ser spaeter in Paris, wie ich hoerte als Maler lebte, weis ich nicht, woher es stammte. Ich wersuchte schon damals, mit einem Brief^ Paris, “peintre”, aber er kamwohl weder an noch zurueck und die Parier Faberge Adresse fand ich dann vor Jahren im Pariser Telefonbuch. Haette ich besser franzoesisch gesprochen, haette ich ja mal die Firma aufgesucht. So haben Sie vielen Dank vor Allem auch fuer Foto, das mich ihn doch nach so vielen Jahren die alten Zuege erkennen lies und es war mir eine Freude, in gadanken in diese Zeit unbeschwerten Jugend fuer kurze Seit zurueckkehren zu innen und so sein Sie mit Ihrer Gattin von Harzengegruest
Ihr
Kurd Driver

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